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„Gelotologie“ – Lachforschung:
Ende der 60iger Jahre erkrankte der amerikanische Journalist Norman Cousins an einer sehr schmerzhaften
Wirbelsäulenerkrankung. Er hatte keine ärztliche Hilfe mehr zu erwarten. Cousins gelang es mit Hilfe einer
Eigentherapie, die im täglichen Anschauen von lustigen Filmen bestand, seine Schmerzen erträglicher zu machen.
Ermutigt durch diesen Effekt versuchte er systematisch mit viel Lachen und positiver Lebenseinstellung seine
Lebensqualität zu verbessern. Er wurde gesund.
Seitdem wird an zahlreichen medizinischen und psychologischen Instituten auf der ganzen Welt das Lachen
erforscht. Die Ergebnisse sind beeindruckend.

Nichts zu Lachen?
„Viele Menschen glauben, nichts zu lachen zu haben. Für sie ist es besonders wichtig, das Lachen wiederzufinden,
denn Lachen schafft – zumindest zeitweise – Distanz zu den Sorgen des Alltags. Es hilft, die innere oft
verschüttete Lebendigkeit und Lebensfreude aufzuspüren, und gibt Kraft, die Herausforderungen des Lebens in
veränderter Weise anzunehmen.
Wenn seelischer Schmerz, lang andauernder Stress oder Bewegungsmangel uns eng, fest und gefühllos machen,
hilft das Lachen manchmal besser als jede Medizin.“
Peter Cubasch

Die Erkenntnis:
Die wichtigste Erkenntnis für mich war: dass ich mich für das Lachen entscheiden kann und damit für mehr
Heiterkeit und Balance in meinem Leben.
Wenn mein Geist entscheidet ausgiebig zu lachen, dann werden eine Menge positiver Reaktionen im Körper in
Gang gesetzt.
Denn der Körper unterscheidet nicht zwischen „künstlichem“ und „echtem“ Lachen. Er zeigt dieselben positiven
Reaktionen:
• stoppt stressbildendes Adrenalin
• fördert Entspannung
• aktiviert bis zu 80 Muskelpaare (1 Minute Lachen wie 10 Minuten Rudern!)
• aktiviert Glückshormone
• stärkt das Immunsystem
• lindert Schmerzen
• regt Verdauungsorgane an
• steigert Lungenfunktion
• stärkt Herz-Kreislauf-System
• lockert bedrückende Gedankenmuster
• fördert Gelassenheit, Mut und Vertrauen im Umgang mit anderen Menschen
 

Wenn ich ohne Grund, ohne äußere Stimulation,
ohne Bedingungen lachen kann,
so ist mein Glück auch nicht mehr von anderen abhängig.
Ich übernehme Verantwortung,
dass mein Leben Leichtigkeit erhält.

 


Lachen lernen:
Kinder lachen ca. 300 mal am Tag, Erwachsene dagegen nur 15 mal. Das heißt, finde den kindlichen Geist
wieder in Dir und gib ihm mehr Raum. Wie kann man das tun?
Sinnlosigkeit ist das eigentliche Wesen des Lachens - wo es Logik gibt, da gibt es kein Lachen.

Dr. Kataria begann mit Witze erzählen, doch die gingen bald aus. So erfand er einfache Bewegungsübungen,
die das Lachen unterstützen.

Patch Adams bringt als Clown das Lachen zu den Menschen.

    Für die Gesundheit eines Dorfes ist es wichtiger,
    dass ein lachender Hanswurst kommt ,
    als 10 gute Ärzte.“
    
Paracelsus

Beide Möglichkeiten
können Sie bei mir ausprobieren!

 
 

1. LACH-YOGA nach Dr. Madan Kataria

Dr. Madan Kataria, praktischer Arzt aus Bombay, erfand 1995 „LachYoga“. Er verbindet pantomimische und
spielerische Lachübungen mit Atemübungen und Dehnungen aus dem Yoga. Dabei gibt es drei wichtige Regeln:

1. Blickkontakt
2. So tun als ob (simuliertes Lachen führt bald zu spontanem Lachen)
3. Bewegung

z.B. „Zank-Lachen“: Sie sitzen oder stehen einem/r PartnerIn gegenüber. Schauen Sie einander intensiv in
die Augen und „drohen“ Sie mit dem Zeige?nger. Dabei lachen Sie.

2. DER CLOWN IN DIR

Als Clownin ist es für mich das Schönste, ein Lachen ins Gesicht meines Mitmenschens zu zaubern. Dabei habe
ich gespürt, dass ich mir selbst mit meiner Maske näher bin als sonst. Mein Geist wird frei, meine Kreativität
fließt, ich bin meinen Gefühlen näher, ich bin im Fluß und die „kleinen Hoppalas“ des Lebens erscheinen nicht
mehr tragisch. Durch Erziehung und gesellschaftliche Zwänge ist uns viel von unserer Spontanität verloren
gegangen bzw. verschüttet worden. Kinder lachen grundlos, ohne Hemmungen. Uns ist oft diese spontane
Heiterkeit durch Anpassung, z.B. damit man zu einer Gruppe gehört etc., verloren gegangen. Die Maske hilft
mir, mich meiner kindlichen Naivität zu nähern, meiner Kreativität, meiner Freude am Spiel und am Leben und
ich kann über mich selbst lachen. So fühle ich mich mit Maske oft echter als ohne.
Es war mit ein Anliegen, diese Leichtigkeit auch anderen Menschen wieder zugänglich zu machen.
So habe ich 1994 mit dieser Art von Seminaren begonnen.
 

Mit Hilfe von Verkleidung und roter Nase
finden wir unseren inneren Clown wieder.